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Rala

Rala – Loreca’s Curie

 

Rasse: Labrador Retriever aus spezieller jagdlicher Leistungszucht

Geburtstag: 05. Mai 2014

Farbe: gelb

 

Meine Rala

Diese kleine gelbe H√ľndin kam in aufregenden Zeiten zu uns nach Hause und hat sich trotzdem so unkompliziert und selbstverst√§ndlich bei uns eingelebt.

Ich bin ihrer Z√ľchterin Hannelore unendlich dankbar, dass sie uns damals vertraut hat und uns diese unglaubliche H√ľndin gegeben hat.

Von Anfang an hat sie uns durch das wuselige Leben in Hamburg begleitet, ist mit unserem kleinen Sohn (der nur 2 Monate älter ist als sie) gemeinsam groß geworden und hat sich sehr charmant mit der manchmal etwas grummeligen Flicka angefreundet.

 

Im Alltag ist sie einfach nur toll und genauso wie ich mir einen Labrador vorstelle:

Immer fr√∂hlich, immer bereit etwas zu unternehmen, aber sie f√§llt im Haus nie auf. So lange nichts los ist, merkt man kaum, dass sie da ist. Wenn es gem√ľtlich wird, kuschelt sie gerne mit uns oder den Kindern.

Menschen begr√ľ√üt sie grunds√§tzlich freundlich und hat dabei so manchen Skeptiker um den Finger gewickelt und zu einem Spiel aufgefordert.

Auf Spaziergängen ist sie voll Power unterwegs, dabei aber immer ansprechbar egal ob andere Hunde oder Wild in der Nähe ist. Auch im größten Trubel (Kindergeburtstag, Sportveranstaltungen in Hamburg etc.) bleibt sie gelassen. Meinen Mann begleitet sie zum Lauftraining, wenn er sich z.B. auf einen Marathon vorbereitet.

Sie macht uns das (Alltags-) Leben mit Hund wirklich sehr leicht und das bedeutet f√ľr uns sehr viel, auch wenn es nicht das wichtigste ist. Denn damit kommen wir zur Arbeit mit Rala.

Rala und ich arbeiten in verschiedenen Bereichen miteinander. „Hauptberuflich“ ist sie gepr√ľfter Rettungshund und geht mit mir gemeinsam auf Eins√§tze in und um Hamburg.

Sie ist der erste Bringsler, den ich ausgebildet habe und hat unglaublich schnell gelernt. Bereits im April 2016 (mit unter 2 Jahren) hat sie ihre erste Rettungshundepr√ľfung mit Bestnoten bestanden!

Im Rettungshundetraining ist sie einfach gro√üartig. Sie gibt immer Vollgas, ist mit Freude und vollem Einsatz dabei. Dabei nimmt sie auch schwieriges Gel√§nde, wie Gestr√ľpp oder Dornenhecken an und arbeitet mit der Nase sicher und schnell jede Witterung aus. Als Bringsler muss sie mich zur√ľck zum Fundort f√ľhren und auch dabei fasziniert mich die Selbstverst√§ndlichkeit, mit der sie ihre Aufgabe erf√ľllt. Auch √ľber weite Strecken (gemessen haben wir einmal knapp 200m) quer durch den Wald f√ľhrt sie mich sicher und zielstrebig zu der Versteckperson. Nur in der Tr√ľmmersuche muss man sie manchmal bremsen, dort sucht sie genauso kompromisslos und folgt dann der Witterung bis auf hohe Plattformen, von denen sie alleine nicht herunterkommt.

Auch mit ihr in die Dummyarbeit und zum Teil auch in die jagdliche Arbeit reinzuschnuppern macht uns viel Spa√ü. Wir schaffen es zwar nicht so regelm√§√üig, aber Rala lernt auch hier unglaublich schnell.Sie arbeitet selbstst√§ndig, aber ist gleichzeitig sofort bereit mit mir zu kooperieren, wenn ich sie anspreche. Diese Balance zu halten ist f√ľr mich eine spannenden Aufgabe egal in welchem Arbeitsbereich und Rala und ich sind schnell zu einem guten Team geworden.

Ich k√∂nnte noch sehr lange von meiner Rala schw√§rmen, aber ich glaube es ist klar geworden, dass sie f√ľr mich ein ganz besonderer Herzenshund ist.

Ich m√∂chte aber auch von ihren Schw√§chen schreiben, denn ich finde es wichtig auch diese zu erkennen und zu berichten. Rala ist eine sehr „weiche“ H√ľndin. Auf schlechte Stimmung oder laute Worte (auch wenn sie nicht ihr gelten) reagiert sie sehr sensibel. Im Training merkt man in Situationen, die sie nicht auf Anhieb l√∂sen kann, dass sie dann hektisch wird und sich damit oft selbst das Leben schwer macht. Aber auch daran arbeiten wir weiter, so dass sie auch mit solchen Situationen immer besser zurecht kommt.

 

In den Bereichen Gesundheit, Wesen, Arbeitsanlagen und nicht zuletzt auch dem Aussehen ist sie f√ľr mich ein besonderer Hund und damit entstand so nach und nach der Gedanke, auch mit ihr zu z√ľchten und diese Anlagen hoffentlich an eine weitere Generation Labradore weiterzugeben.